Der Abendbrei ist der Milch-Getreide-Brei, mit dem die meisten Familien die zweite Breimahlzeit einführen: etwa einen Monat nach dem Mittagsbrei, sobald dein Baby die Beikostreifezeichen zeigt und den Mittagsbrei als ganze Mahlzeit annimmt. Das Grundrezept ist denkbar einfach: 200 ml Milch, 20 g Getreideflocken und 2 Esslöffel Obst. Hier findest du alles an einem Ort: ab wann Abendbrei sinnvoll ist, welche Milch hineingehört, ein Grundrezept Schritt für Schritt, Varianten, die Menge nach Alter und Lösungen für die typischen Probleme.
Auf einen Blick: Abendbrei fürs Baby
- ✓ Zeitpunkt: zweiter Brei, etwa vier Wochen nach dem Mittagsbrei, sobald die Reifezeichen da sind. Der Kalender entscheidet nicht.
- ✓ Milch: Muttermilch, Pre-Nahrung oder pasteurisierte Vollmilch mit 3,5 % Fett. Kuhmilch nur im Brei und höchstens 200 ml am Tag.
- ✓ Grundrezept: 200 ml Milch, 20 g Flocken, 2 EL Obst. Ohne Zucker, ohne Salz, ohne Honig.
- ✓ Menge: mit ein paar Löffeln starten, die volle Portion liegt später bei etwa 220 bis 250 g.
- ✓ Kein Schlafmittel: Abendbrei sättigt, lässt dein Baby aber nicht zuverlässig durchschlafen.
Ab wann Abendbrei fürs Baby?
Die Frage "ab wann Abendbrei" lässt sich nicht mit einem Alter beantworten, sondern mit zwei Bedingungen: Dein Baby zeigt die Reifezeichen für Beikost, und es isst den Mittagsbrei seit ungefähr vier Wochen als ganze Mahlzeit. Ob das mit sechs, sieben oder acht Monaten passiert, ist von Kind zu Kind verschieden und völlig in Ordnung.
Die vier Reifezeichen, die vor jedem Brei da sein sollten:
- ▸ Dein Baby sitzt mit Unterstützung aufrecht und hält den Kopf sicher.
- ▸ Es greift gezielt nach Essen und führt Dinge selbst zum Mund.
- ▸ Es zeigt echtes Interesse daran, was ihr esst, und öffnet den Mund, wenn der Löffel kommt.
- ▸ Der Zungenstoßreflex ist verschwunden: Der Brei wird nicht mehr automatisch wieder herausgeschoben.
Das Netzwerk Gesund ins Leben nennt nur eine feste Grenze: Vor Beginn des fünften Lebensmonats sollte ein Baby keine Beikost bekommen, auch wenn es schon reif wirkt. Alles Weitere richtet sich nach dem Kind. Wie du die Reifezeichen sicher erkennst, liest du im Guide zu den Beikostreifezeichen, und den Einstieg mit dem ersten Brei erklärt unser Beikoststart-Guide.
Die übliche Reihenfolge der Breimahlzeiten
Im deutschsprachigen Raum hat sich ein Ablauf bewährt, bei dem jeder neue Brei nach und nach eine Milchmahlzeit ersetzt. Der Abendbrei ist darin der zweite Schritt:
| Schritt | Brei | Wann | Ersetzt |
|---|---|---|---|
| 1 | Mittagsbrei (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) | Beikoststart, sobald die Reifezeichen da sind | die Milchmahlzeit am Mittag |
| 2 | Abendbrei (Milch-Getreide-Brei) | etwa einen Monat nach dem Mittagsbrei | die Milchmahlzeit am Abend |
| 3 | Nachmittagsbrei (Getreide-Obst-Brei) | etwa einen weiteren Monat später | die Milchmahlzeit am Nachmittag |
Für die Nährstoffversorgung ist es laut Netzwerk Gesund ins Leben unerheblich, ob als zweiter Brei der Milch-Getreide-Brei oder der Getreide-Obst-Brei kommt; traditionell kommt der Milchbrei zuerst. Den kompletten Ablauf mit Portionsgrößen findest du im Beikostplan mit Mengenangaben.
Welche Uhrzeit ist die richtige?
Ein guter Rahmen ist der frühe Abend zwischen 17 und 18 Uhr: Dein Baby ist noch wach und neugierig, aber nicht übermüdet. Solange der Brei keine volle Portion ist, folgt danach wie gewohnt das Stillen oder die Flasche. Mit der Zeit ersetzt der Abendbrei die Milchmahlzeit am Abend. Viele Babys wollen trotzdem vor dem Einschlafen noch etwas Milch, und das ist in Ordnung.
Welche Milch in den Abendbrei?
Für den Milch-Getreide-Brei kommen drei Milchsorten in Frage, und alle drei sind gleichwertig: Muttermilch, Pre-Nahrung oder pasteurisierte Vollmilch. Der Unterschied liegt in der Zubereitung.
| Milch | Geeignet? | So geht's |
|---|---|---|
| Muttermilch | Ja | Flocken mit etwas abgekochtem Wasser aufkochen, abkühlen lassen, dann die abgepumpte Milch unterrühren. Muttermilch nicht mehr kochen. |
| Pre-Nahrung | Ja | Nach Packungsanleitung zubereiten, Flocken einrühren und quellen lassen. Auch Pre-Nahrung nicht aufkochen. |
| Vollmilch 3,5 % | Ja, nur im Brei | Pasteurisiert, H-Milch oder ESL-Milch. Flocken in die kalte Milch rühren, aufkochen, 3 Minuten quellen lassen. Höchstens 200 ml am Tag. |
| Rohmilch, Vorzugsmilch | Nein | Keimrisiko, für Babys nicht geeignet. |
| Hafer-, Mandel- oder Sojadrink | Nein, nicht als Milchersatz | Zu wenig Energie und Eiweiß, nicht auf Säuglinge abgestimmt. Im ersten Jahr kein Ersatz für Muttermilch oder Pre. |
Warum Kuhmilch nur im Brei? Vollmilch enthält zu wenig Jod, Eisen und Kupfer, um eine Milchmahlzeit zu ersetzen. Deshalb bleibt sie im ersten Lebensjahr auf die 200 ml im Milch-Getreide-Brei beschränkt und wird erst gegen Ende des ersten Jahres in kleinen Mengen aus dem Becher getrunken. Als Getränk bleiben Muttermilch oder Pre-Nahrung die Basis. Wann der Umstieg passt, erklären wir in Umstieg von Pre-Milch auf Kuhmilch und Bis wann Pre-Nahrung?. Zwei praktische Hinweise noch: Fertigen Milchbrei aus der Packung rührst du mit Wasser an, nicht zusätzlich mit Milch. Und Naturjoghurt ohne Zucker darf die Vollmilch im Brei ersetzen, Quark und Fruchtjoghurt gehören dagegen noch nicht ins erste Jahr.
Abendbrei Rezept: Das Grundrezept Milch-Getreide-Brei
Dieses Grundrezept entspricht den Empfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben und ergibt eine volle Portion von etwa 240 g. Für die ersten Tage reichen 2 bis 3 Esslöffel davon, den Rest der Mahlzeit gibt es weiterhin als Milch.
Zutaten für eine Portion
- ▸ 200 ml Milch (Muttermilch, Pre-Nahrung oder Vollmilch 3,5 %)
- ▸ 20 g Getreideflocken, zum Beispiel Haferflocken, Hirseflocken, Dinkelflocken oder Grieß
- ▸ 2 EL Obstpüree oder Fruchtsaft, zum Beispiel Apfel oder Birne
- ▸ Kein Zucker, kein Salz, kein Honig, keine Aromen
Zubereitung in 6 Schritten
- 200 ml Milch abmessen und in einen kleinen Topf geben.
- 20 g Flocken in die kalte Milch einrühren. Grieß kommt dagegen erst in die kochende Milch.
- Unter Rühren aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln oder quellen lassen, bis der Brei cremig ist. Bei Pre-Nahrung oder Muttermilch: Flocken mit 50 ml Wasser aufkochen, abkühlen lassen und die Milch erst danach unterrühren.
- Vom Herd nehmen und 2 EL Obstpüree oder Saft unterrühren. Das Vitamin C hilft deinem Baby, das Eisen aus dem Getreide aufzunehmen.
- Auf Esstemperatur abkühlen lassen und am Handgelenk testen. Der Brei sollte lauwarm sein.
- Frisch füttern. Reste vom Teller wandern in den Müll, nicht in den Kühlschrank.
Braucht der Abendbrei Öl?
Nein. Die Milch liefert bereits genug Fett. Öl gehört in den milchfreien Getreide-Obst-Brei (1 TL Rapsöl) und in den Mittagsbrei (1 EL Rapsöl), nicht in den Milchbrei. Mehr dazu im Öl-Guide für Babybrei.
Der Abendbrei kommt genau dann, wenn dein Baby bereit ist
Die Beikost-App begleitet den Beikostfortschritt deines Babys, schlägt dir den nächsten Schritt vor und liefert passende Milch-Getreide-Rezepte mit Mengen für die jeweilige Phase, statt dich auf grobe Monatsangaben zu verlassen.
Varianten: Getreide, Obst und Thermomix
Das Verhältnis bleibt immer gleich, die Zutaten darfst du wechseln. So bringst du Abwechslung in den Abendbrei, ohne ein neues Rezept lernen zu müssen.
Hafer
Der Klassiker: mild, leicht süßlich, sättigend und eisenreich. Feine oder zarte Flocken werden schnell cremig, Schmelzflocken lösen sich fast ohne Kochen.
Hirse
Glutenfrei, eisenreich und sehr bekömmlich. Hirseflocken brauchen einen Moment länger zum Quellen und passen gut zu Birne und Apfel.
Dinkel und Weizengrieß
Beide enthalten Gluten und dürfen mit der Beikost eingeführt werden, zunächst in kleinen Mengen. Grießbrei wird besonders fein und glatt, ideal für Babys, die Flocken ablehnen.
Reis
Reisflocken sind mild, aber Reis kann anorganisches Arsen enthalten. Das BfR rät deshalb, Reisprodukte bei Babys nur im Wechsel mit anderen Getreidesorten zu geben.
Beim Obst gilt: 2 Esslöffel reichen. Apfel, Birne, Banane, Pfirsich oder Aprikose werden gedünstet und püriert, sehr reifes Obst einfach zerdrückt oder fein gerieben. Fruchtsaft ist die klassische Alternative, weil sein Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert. Welche Getreidesorte wann passt und wie du Getreideflocken richtig verwendest, steht ausführlich im Getreidebrei-Guide.
- ▸ Thermomix: Milch und Flocken in den Mixtopf, 5 Minuten bei 90 °C auf Stufe 2, dann Obst unterrühren. Das Rezept mit Grießbrei-Variante und Wochenplan findest du im Artikel Abendbrei im Thermomix.
- ▸ Fertiger Milchbrei: Achte auf wenige Zutaten, Vollkorn und keinen Zucker, Kakao oder Aromen. Zugesetztes Jod ist sinnvoll, zugesetzte Vitamine sind nicht nötig. Anrühren mit Wasser, nicht mit Milch.
- ▸ "Gute-Nacht-Brei" und Trinkbreie: Das ist Marketing. Brei gehört auf den Löffel, nie in die Flasche. Trinkbreie führen leicht zur Überfütterung und fördern Karies.
Abendbrei Menge nach Alter
Wie viel Abendbrei ein Baby isst, hängt weniger vom Alter ab als davon, wie lange es den Brei schon kennt. Die Tabelle zeigt den typischen Aufbau. Die Mengen sind Orientierung, kein Soll: Das Verhältnis von Milch zu Getreide bleibt, die Portion wächst mit dem Appetit.
| Phase | Menge Abendbrei | Milch danach | Konsistenz |
|---|---|---|---|
| Erste Tage | 2 bis 5 Löffel, etwa 30 bis 50 g | Stillen oder Flasche wie gewohnt | fein und cremig, eher dünn |
| Nach 1 bis 2 Wochen | etwa eine halbe Portion, 100 bis 150 g | nach Bedarf | cremig |
| Volle Portion (nach 2 bis 4 Wochen) | 200 ml Milch, 20 g Flocken, 2 EL Obst, etwa 220 bis 250 g | meist nicht mehr nötig, Stillen nach Bedarf bleibt erlaubt | cremig, Flocken dürfen leicht spürbar sein |
| Mit 8 bis 10 Monaten | volle Portion, der Appetit schwankt von Tag zu Tag | Milch morgens und zur Nacht bleibt | gröbere Flocken, zerdrücktes statt püriertes Obst |
| Ab etwa 10 Monaten bis zum 1. Geburtstag | Abendbrei oder ein Abendbrot mit Brot, weichem Obst und Milch aus dem Becher | Milch morgens und abends nach Bedarf | stückig, dazu Fingerfood |
Dein Baby zeigt dir, wann es satt ist: Es dreht den Kopf weg, schließt den Mund oder spielt mit dem Löffel. Dann ist die Mahlzeit vorbei, egal, was in der Schüssel bleibt. Wie sich die Mengen aller Breie entwickeln, liest du in Wie viel Brei mit 7 Monaten? und im Artikel Babybrei mit 8 Monaten.
Typische Probleme beim Abendbrei und was hilft
Mein Baby will den Abendbrei nicht
Ablehnung am Abend ist häufig und meist harmlos. Oft ist das Baby um diese Zeit einfach müde, es zahnt, oder die neue Konsistenz und der ungewohnte Geschmack von Vollmilch irritieren es.
- ▸ Biete den Brei früher an, bevor die Müdigkeit kommt.
- ▸ Rühre ihn mit der gewohnten Milch an, also mit Pre-Nahrung oder Muttermilch statt Vollmilch.
- ▸ Mach ihn dünner und nimm einen kleinen, flachen Löffel.
- ▸ Wechsle die Getreidesorte, zum Beispiel Grieß statt Flocken oder Hirse statt Hafer.
- ▸ Bleib gelassen: Neue Lebensmittel brauchen oft viele Anläufe. Ohne Druck anbieten, wegräumen, morgen wieder.
- ▸ Tausche die Reihenfolge: Manche Babys mögen abends lieber den Getreide-Obst-Brei und den Milchbrei am Nachmittag. Für die Versorgung ist das gleichwertig.
Verstopfung nach dem Start
Mit der Breikost wird der Stuhl fester, dunkler und seltener, oft nur noch ein- bis zweimal am Tag. Das ist normal. Von Verstopfung spricht man erst bei sehr seltenem, hartem und trockenem Stuhl. Dann helfen laut kindergesundheit-info.de mehr Flüssigkeit (Wasser aus dem Becher, spätestens sobald der dritte Brei eingeführt ist), ein etwas dünnerer Brei, Vollkornflocken sowie Birne, Pfirsich oder Pflaume statt Banane und geriebenem Apfel. Milchzucker nur nach Rücksprache mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt. Bei Schmerzen, Blut im Stuhl oder anhaltenden Beschwerden bitte immer ärztlich abklären.
Schläft mein Baby mit Abendbrei besser?
Leider nein, zumindest nicht zuverlässig. Der NHS formuliert es deutlich: Der Start mit fester Nahrung macht es nicht wahrscheinlicher, dass ein Baby durchschläft. Schlaf ist vor allem eine Frage der Entwicklung, und nächtliches Aufwachen gehört im ersten Lebensjahr dazu. Mach den Abendbrei deshalb weder größer noch später als nötig, und gib ihn niemals ins Fläschchen.
Spucken, Bauchweh oder Ausschlag
Wenn dein Baby nach dem Abendbrei spuckt oder Bauchweh hat, war die Portion oft zu groß oder das Tempo zu hoch. Kleiner anfangen und langsam steigern hilft. Kuhmilcheiweiß gehört zu den häufigen Allergieauslösern: Biete Vollmilch im Brei zum ersten Mal in kleiner Menge an und beobachte dein Baby. Hautausschlag, Erbrechen, Durchfall oder Atemprobleme nach dem Essen sind ein Fall für die Kinderarztpraxis. Woran du eine Reaktion erkennst, steht in Anzeichen einer allergischen Reaktion beim Baby.
Ist diese Zutat sicher für den Abendbrei?
In der Beikost-App findest du für jede Zutat das passende Alter, den Allergen-Status, das Erstickungsrisiko und die sichere Zubereitung, plus einen Tracker für die Allergeneinführung von Kuhmilch bis Weizen.
Häufige Fragen zum Abendbrei
Abendbrei mit 6 Monaten, geht das?
Das Alter allein entscheidet nicht. Zeigt dein Baby die vier Reifezeichen und isst es den Mittagsbrei seit etwa vier Wochen, kann der Abendbrei dazukommen. Ob das mit sechs, sieben oder acht Monaten ist, spielt keine Rolle. Ist der Mittagsbrei noch neu, warte lieber noch ein paar Wochen.
Ab wann Abendbrei mit Vollmilch?
Sobald du den Milch-Getreide-Brei einführst, darf er mit pasteurisierter Vollmilch zubereitet werden, höchstens 200 ml am Tag und nur im Brei. Pre-Nahrung oder Muttermilch sind genauso gut. Viele Familien beginnen mit der gewohnten Milch und wechseln später.
Kann ich Abendbrei vorkochen oder einfrieren?
Milchbrei schmeckt frisch am besten und wird nach dem Auftauen oft grieselig. Er ist in fünf Minuten fertig, Vorkochen lohnt sich kaum. Der Mittagsbrei lässt sich dagegen gut portionsweise einfrieren, siehe Babybrei einfrieren.
Darf der Abendbrei ins Fläschchen?
Nein. Brei aus der Flasche kann zum Verschlucken führen, verleitet zur Überfütterung und begünstigt Karies. Brei gehört auf den Löffel, auch wenn die Packung "Gute-Nacht-Fläschchen" verspricht.
Mein Baby will nach dem Abendbrei noch Milch. Ist das normal?
Ja. Der Brei ersetzt die Milchmahlzeit erst nach und nach. Solange die Portion klein ist, folgt Milch nach Bedarf, und auch später darf dein Baby vor dem Schlafen noch gestillt werden oder ein kleines Fläschchen bekommen.
Grießbrei statt Flocken?
Gern. Weichweizen- oder Dinkelgrieß in die kochende Milch einrühren und kurz quellen lassen. Beide enthalten Gluten, das laut ESPGHAN mit der Beikost eingeführt werden darf, anfangs in kleinen Mengen.
Fazit: Abendbrei einführen ohne Stress
Der Abendbrei ist der zweite Baustein der Beikost: Er kommt, wenn dein Baby die Reifezeichen zeigt und den Mittagsbrei gut isst, also etwa einen Monat nach dem Start. Mit 200 ml Milch, 20 g Flocken und 2 Esslöffeln Obst hast du ein Rezept, das du monatelang nur variieren musst.
- ✓ Reifezeichen statt Kalender, Mittagsbrei zuerst
- ✓ Muttermilch, Pre oder Vollmilch, Kuhmilch nur im Brei
- ✓ Klein anfangen, Menge nach Appetit steigern
- ✓ Kein Zucker, kein Honig, nichts ins Fläschchen
Und wenn es abends nicht klappt: Morgen ist ein neuer Versuch, ganz ohne Druck.
Quellen & wissenschaftliche Empfehlungen
- ▸ Netzwerk Gesund ins Leben: Milch-Getreide-Brei (Rezept und Einführung)
- ▸ Netzwerk Gesund ins Leben: Reif für die Beikost (Reifezeichen und Reihenfolge der Breie)
- ▸ kindergesundheit-info.de (BIÖG): Beikosteinführung, Milchbrei und Kuhmilch im ersten Lebensjahr
- ▸ kindergesundheit-info.de (BIÖG): Die Verdauung bei Säuglingen
- ▸ Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Eisenzufuhr
- ▸ Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten
- ▸ ESPGHAN Committee on Nutrition: Complementary Feeding, Position Paper (JPGN 2017)
- ▸ NHS: Your baby's first solid foods (Beikost und Schlaf)
- ▸ World Health Organization (WHO): Complementary feeding
